Amiga
Warum dieser Hintergrund auf der Homepage?
... wird sich vielleicht so manch einer fragen.
Die Antwort ist einfach: Es soll eine kleine Homage an den
legendären Commodore Amiga sein.
Manche kennen eventuell noch den Amiga 500 – aber da gab es noch viel mehr.
Als die Ersten mit dem Umstieg von Microsoft DOS auf Windows
3.11
sich über die Fenster freuten und darüber,
daß man
nicht er alles kryprisch eingeben mußte, gab es schon
Computer, die mit
freier Fensteranordnung, Bildschirmhintergünden
arbeiteten.
Herrausragend am Amiga aber war aber auch die dynamische
Prozeßverwaltung und
Priorisierung einzelner Programme (preemptive
prioritized multitasking) – etwas das man
selbst heute noch
in dieser
Flexibilität in Windows vergeblich sucht.
Hierbei kann jedem Prozess eine Priorität zwischen -253 und
+253
zugeordnet werden nach der dieser die CPU auslasten darf. Auf diese
Weise können momentan unwichtige kleine Progrämmchen
aktuell wichtige
Arbeitsaufgaben nicht blockieren, wodurch ein schnelleres Arbeiten
möglich wird.
Leider zerstörte sich die Firma Commodore nach und nach selber durch miserables Marketing und Management und später durch viele nicht eingehaltene Ankündigungen und Versprechungen. Die Firma wurde mehrere Male verkauft und dabei nach und nach zerstückelt. Auch heute noch findet man die Firma Amiga inc. , welche als eines der vielen Bruchstücke aus Commodore hervorgagnen ist, noch, aber bei weiten nicht mehr mit dem Glanz und dem Innovationsgeist von damals.
Als Beispiel:
1991 wurde das weltweit erste Homeentertainmentsystem Commodore
CDTV
herausgebracht – ein Computer für das Wohnzimmer in
Form eines
CD-Players ohne Lüfter aber mit voller Funktionalität
als Computer
1993 wurde die erste CD basierte Spielekonsole Amiga CD32 auf dem Markt gebracht – lange bevor es Playstation und Co überhaupt gab. Doch leider war die Zeit dafür noch nicht reif – keiner wollte sie haben und Marketing hierfür gab es nicht.
Ich selber habe bis vor ein paar Jahren auf einem
hochgerüsteten
Amiga4000 (PPC 233) gearbeitet und damit für das Studium
komplette
Konstruktionen im A0- Format erstellt und auch meine
Diplomarbeit
geschrieben.
Zum Einsatz kam dabei FinalWriter, welches ich hier in
der vollen Funktionalität einsetzen konnte, so daß
die
komplette Arbeit von mehr als 100 Seiten in einer einzigen Datei
erstellt wurde – damals absolute Besonderheit, da damals im
Vergleich
Word97 schon nach mehr als 20 Seiten zu Totalabstürzen neigte.
|
![]() Amiga A4000 PPC im EagleTower (Vollausstattung) ![]() Cyberstrom PPC 604e 233MHz + MK68040 40MHz ![]() MacroSystems Toccata ![]() Ariadne II |